SSG Hubertus Düsseldorf e.V. 1897

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Chronik der Scheiben-Schützen-Gesellschaft Hubertus e.V. gegr. 1897 Düsseldorf

anläßlich des 100 jährigen Bestehens am 15. Juni 1997

15. Juni 1897

Gründung des "St. Hubertus-Schützenverein Düsseldorf" durch die Brüder Fisch. Einige Jahre später Umbenennung in "Gesellschaft Hubertus 1897 e.V. Düsseldorf". Es wurde das Luftgewehr mit Bolzen geschossen. Man traf sich auf dem Anwesen der Brüder Fisch in Pempelfort, in der Nähe des Malkasten. 

Am 08. März 1911

übernahm Anton Gensenmüller im Alter von 23 Jahren die Vereinsführung, die er 42 Jahre, bis zu seinem Tode 1953 innehatte. Die Brüder Fisch zogen sich nach 14 jähriger Aufbauarbeit aus dem aktiven Vereinsleben zurück. Das gesellige Leben erlebte nun einen Aufschwung. Für Feiern wie Karneval, Nikolaus- u. Weihnachtsfeier wählte man das Café Schuster in Kaiserswerth, Klemensplatz bis Anfang der 20er Jahre. 

02. Sept.1911

Heinrich Gensenmüller wurde zum Geschäftsführer gewählt. Diesen Posten besetzte er 28 Jahre bis zu seinem Tode im Jahre 1939.

1912 bis 1922

Man veranstaltete, unterbrochen durch den 1. Weltkrieg 1914 bis 1918, auf dem Gelände des heutigen Restaurants Buschhausen jährlich ein Königs- und Preisschießen auf Platte, Vogel und Stern. Sogar eine kleine Kirmes und das feierliche Einholen des Königspaares im Vierspänner ab Mörsenbroicher Kreuz war Teil des dreitägigen Schützenfestes. 

1919

also nach dem 1.Weltkrieg, trat man dem Deutschen und Rheinischen Schützenbund bei. Man kam zum Scheibenschießen mit dem KK-Gewehr über 50 m. Der Gebrauch einer KK-Waffe spielte im Schützenbund eine untergeordnete Rolle. Aus Rücksicht auf die vielen Jäger bevorzugte man allgemein großkalibrige Waffen für 100 bis 175 m Entfernung.

15. Juni 1922

Das 25 jährige Jubiläum wurde ein glanzvoller Höhepunkt. Es wurde im Parkhotel gefeiert, anwesend waren viele Vereine und bekannte Persönlichkeiten. Der besondere Stolz war die Fahne, angefertigt aus chinesischer Seide von der noch existierenden "Bonner Fahnenfabrik". Alfred Bittorf rettete die Fahne über den 2. Weltkrieg, so kann die Fahne nun ihr 75 jähriges Jubiläum in 1997 feiern.

Anfang 1920

Man traf sich nun im Restaurant Tappert, Pionierstraße, zum Stammtisch jeden Mittwochabend und Sonntagvormittag. Feste und Versammlungen wurden im angrenzenden Saal gehalten. Nach einigen Jahren traf man sich im Restaurant "Nordstern" in der Nordstraße; dies lag zentraler für die Mitglieder und hatte in der 1.Etage Räume für die Feste und Versammlungen.

1926

wurde im Rahmen einer Reichsausstellung "Gesolei" ( Gesundheit, Soziales, Leibesübungen) in der Golzheimer Heide eine Mustergültige Standanlage gebaut für 50.000 Rm. Es wurden meist 100 und 175m Bahnen aber auch 10 Stände für die KK-Schützen für die Vereine "Hubertus", "Wilhelm Tell" und den Bürgerschützen errichtet. Leider wurde schon Anfang der 30er Jahre die Anlage inklusive dem dazu gehörigen Wirtshaus abgerissen. Man hatte keinen Schießstand und war zu Gast in Holthausen und danach in Mörsenbroich.
       Hubertus nahm an folgenden Festzügen mit Kirmes und Preisschießen und Großveranstaltungen mit einem Großteil der Kameraden und einer Fahnenabteilung teil. Höhepunkt war das Bundesschießen in Köln mit riesigem Festplatz gegenüber dem Dom. Mit 325m langer Schießhalle für 200 Stände für alle Waffen. Es wurden ca. 800 Ehrenpreise vergeben.

1926      Rheinisches Bundesschießen in Düsseldorf (ohne Festzug) 

1927      Deutsches Bundesschießen in München

1928      Rheinisches Bundesschießen in Bonn 

1929      Rheinisches Bundesschießen in Neuss (mit einer Pagengruppe der Jungschützen im Festzug)

1930      Deutsches Bundesschießen in Köln

1932      Rheinisches Bundesschießen in Bendorf 

1933      Rheinisches Bundesschießen in Neuwied

1929

Auf Wunsch vieler Söhne der Vereinskameraden wurde eine Jungschützenabteilung gegründet, mit eigenen Statuten und Jungschützenkönig. An diese schöne Zeit erinnern sich gern die Kameraden Hansheinrich Schroer (Ehrenmitglied), Wilfried Grieß, Theo Velten und Heinz Gensenmüller. 

1933 bis 1934

wurde auf dem Fabrikgelände der Losenhausenwerke in unmittelbarer Nähe des DSC99 ein moderner Schießstand mit 10 KK-Bahnen auf 50m Distanz errichtet. Beim Bau des Schießstandes und der Schützenhalle haben sich die Kameraden Karl Kamp und Jakob Schmitz besonders verdient gemacht. Die oft zähen Verhandlungen mit der Firma Losenhausen, des DSC99 und der Stadtverwaltung führte der Geschäftsführer der Gesellschaft Hubertus, Heinrich Gensenmüller, der zudem bei der Landesbank der Rheinprovinz (heute WestLB) für günstige Kredite sorgte. Es wurden Anteilscheine im Werte von 10, 20 und 50 Rm an die Mitglieder ausgegeben. Bis zur Zerstörung durch den Krieg hatte die Gesellschaft die uneingeschränkte Möglichkeit Versammlungen, Familienfeste, Grillparties auf dem großen Gelände abzuhalten, aber vor allem den Schießsport auszuüben.
     Da der Deutsche Schützenbund nach wie vor großkalibrige Waffen bevorzugte, schloß sich die Gesellschaft zusätzlich dem Verband "Deutsches Kartell für Jagd- und Sportschießen" an, der jährlich Meisterschaften auf Kreis-, Bezirks und Landesebene veranstaltete. Kamerad Heinrich Gensenmüller wurde zum Bezirkssportleiter des Bezirkes Düsseldorf, Neuss, Krefeld und Mönchengladbach gewählt, durch sein Ehrenamt wurde die Gesellschaft Hubertus weithin bekannt.

01. Januar 1937

Die Nationalsozialisten verboten die bestehenden Schützenverbände und funktionierten diese um in den "Deutschen Schützenverband", der jetzt militärischen Wehrsport betrieb.

1943

Durch den 2. Weltkrieg wurde der Stand zerstört. Die nicht unerheblichen Schulden die noch auf den Stand und damit auf den Verein lasteten übernahm großzügig das Mitglied Heinrich Schröer. So war der Verein beim Neubeginn nach dem 2. Weltkrieg schuldenfrei.

1945

Den Kameraden Anton Gensenmüller und Peter Velten gelang es mit Mühe die noch auffindbaren Kameraden zu einer Stammtischrunde zu vereinen, da ein jeder mit seiner Familie eine schlimme Zeit der Entbehrung bis zur Währungsreform 1948 durchstehen mußte. Das Schießen, selbst mit einer harmlosen Luftbüchse war verboten, also kam Peter Velten auf die Idee den Verein als Kegelclub zu tarnen. Ein Derendorfer Lokal auf der Tannenstraße wurde Stammlokal mit Kegelbahn, wo sich die Kameraden jeden 1. Sonntag im Monat trafen.

1947

Die Sebastianer, die mehr Traditionalisten waren, erhielten von der Besatzungsmacht die Schießerlaubnis. Später auch die anderen Vereine eine Erlaubnis für das Luftgewehrschießen.

1948

Neubeginn des Schießbetriebes im Verein und Umbenennung in "Scheibenschützen-Gesellschaft Hubertus 1897 e.V. Düsseldorf". Man wollte als reine Sportschützen gesehen werden und grenzte sich so von den Sebastianer-Schützenverein ab. Man wollte modern sein, nicht mehr auf den hölzernen Vogel schießen, sondern nur noch auf Scheiben. Erst jetzt erlaubte die Regierung das man das Luftgewehr mit Bleikugeln auf 10m Distanz schießen durfte. Damit erhielt das Luftgewehr den sportlichen Rang, den es heute noch hat.
     Auf einem improvisierten Luftgewehrstand im Garten des Lokals "Im silbernen Ring" in Hamm, mit 2 Ständen und mit zwei Luftgewehren, die Kamerad und Büchsenmacher Alfred Bittorf zur Verfügung stellte, wurde das erste Preis- und Königsschießen nach dem Krieg veranstaltet. Als Favorit geltend errang Alfred Bittorf die erste Königswürde nach dem Krieg. 
     Das KK-Schießen fand als Gast beim Postsportverein Lierenfeld, dem leider einzigen Schießstand für KK, statt. 

1949

Königs- und Preisschießen auf dem Gartengelände der Gaststätte "Trotzkopf" in Grafenberg. Für die Gesellschaft Hubertus war dies ein kleiner aber sehr wichtiger Anfang. Den Vorsitz hatte wie bisher Anton Gensenmüller. Schützenmeister war Jakob Schmitz, er hatte die schwierige Aufgabe den Schießbetrieb zu organisieren, d.h. Vereinsbüchsen erwerben und einen geeigneten Stand für das Luftgewehr zu finden.
     Zunächst übte man auf dem Firmengelände der Firma Josef Klever, Metallbau, Kirchfeldstraße und der Firma Schroer-Brot, Ratherstraße

1948 bis 1959

galt die Gaststätte "Im goldenen Ring" am Burgplatz, Inh. Richard Kampes, Mitglied der Wilhelm Tell Gesellschaft, als Vereinslokal. 

1950 bis 1967

Durchführung der Krönungsbälle, später Hubertusfest genannt, im Lokal Vossen am Karlsplatz, später im "Zweibrücker Hof". Die Organisation der Feste sowie die stets üppige Tombola verdankte man Georg Tappert.

1951

Wiedergründung des Deutschen Schützenbundes, der für den nationalen und internationalen Schießsport, für die Europa- und Weltmeisterschaften und die olympischen Spiele zuständig ist.

06.10.1951

Hubertus gehörte zu den ganz wenigen Vereinen aus den Gebieten Nieder-, Mittel- und Oberrhein den alten Rheinischen Schützenbund wieder aufleben ließen. Dokumentiert durch die niedrige (die 11) Mitgliedsnummer im RSB. Aus diesem Grunde war Hubertus verpflichtet an den jährlichen Schützentagen teilzunehmen, vor allem während der Amtszeit des Präsidenten des Rheinischen Schützenbundes, Gottfried Göbbels, der unserem Bruderverein "Gesellschaft Wilhelm Tell Düsseldorf" vorstand. Hervorzuheben sei die Teilnahme im Jahre 1959 in Düsseldorf anläßlich der Weihe des neuen Schützenbanners des RSB in Anwesenheit des Präsidenten des Deutschen Schützenbundes, Dr. Georg von Opel.

1954 bis 1955     Josef Klever übernahm die Vereinsführung.

1955

Letztmaliges Bundesschießen in dem Rahmen wie 1926 bis 1933 beschrieben in Hannover. Fortan begnügen sich der Deutsche Schützenbund und die angeschlossenen Landesverbände mit einem jährlichen Schützentag. Samstags war Schützenball Sonntags eine Festveranstaltung mit bekannten Persönlichkeiten aus Politik und Sport, umrahmt von zahlreichen Fahnen der Vereine. Dieses Wochenende diente auch der Ehrung der Jubilare und der erfolgreichen Meisterschützen. 

1956 bis 1961     Heinz Gensenmüller führte die Geschicke des Vereins.

1956

In Anwesenheit des Präsidenten des RSB Gottfried Göbbels überreichte der 2. Vorsitzende Josef Klever den in Erinnerung an den verstorbenen langjährigen Geschäftsführer Heinrich Gensenmüller gestifteten Wanderpokal, an den Sieger Jakob Schmitz. Der Pokal ging später nach einem tragischen, tödlichen Betriebsunfall des Kameraden Jakob Schmitz als Andenken an ein vorbildliches Schützenleben in die Hände der Familie Schmitz über. 

1957

Das 50jährige Vereinsjubiläum wurde wegen der schlechten Versorgungslage im Jahre 47, ein Jahr vor der Währungsreform, und wegen des Verbotes durch die Besatzungsmacht nicht offiziell begangen. Man feierte nun, 10 Jahre später, das 60. Vereinsjubiläum in der "Wolfsschlucht" in Grafenberg in Gegenwart einer vielköpfigen Schützenfamilie und zahlreicher Gäste in einem besonders festlichem Rahmen. Anwesend waren u.a. RSB-Präsident Göbbels, Bezirksvorsitzender Reismann, das Düsseldorfer Majestätenpaar Schranz sowie Vertreter fast aller Vereine des Kreises Düsseldorf. 

1957

Gründeten die Damen des Vereins eine Damenabteilung mit den Kameradinnen Gerda Schroer, Annemarie Gensenmüller, Annemarie Brandt und Helga Straatmann-Tappert. Sie nahmen an Vereins-u. Kreismeisterschaften teil. Als es nicht mehr möglich war die 4er Riege aufzustellen, wurde die Damenabteilung aufgelöst.

1957 bis 1958

In diesen Jahren verband uns eine herzliche und harmonische Kameradschaft mit dem Bürgerschützenverein 1954 e.V. Essen-Margarethenhöhe mit seinem damaligen Vorstand Goeder, Dörpinghaus und W.Pingel, dessen Sohn Eberhard bereits seit über 2 Jahrzehnten unsere Gesellschaft führt.

1958     Nun wurden die Hubertusfeste im Zweibrücker Hof, Königsallee, gefeiert.

1959     Wechsel zum lokal "Piefedeckel" Schloßstr. als Versammlungs- und Trainingsort. 

1960

Wechsel zur Gaststätte "Buschhausen" in Oberrath. Dieses Lokal hatte einen geeigneten Versammlungsraum und einen Luftgewehrstand.

1960

Die Gesellschaft verlieh dem langjährigen und verdienstvollen Kameraden Karl Kamp anläßlich seiner 50 jährigen Mitgliedschaft den Titel "Ehrenschützenmeister" und ernannte ihn zum Ehrenmitglied der Gesellschaft Hubertus.

1961

Durch berufliche Veränderung, einer Übernahme einer Brotfabrik in Kaisersesch, verließ der Kamerad Hansheinrich Schröer Düsseldorf. Für seine langjährige Tätigkeit als Schatzmeister und seine Treue zum Verein, sowie seinen Idealismus erhielt er die Ehrenmitgliedschaft. 

1962 bis 1963     Eugen Theilacker war nun 1.Vorsitzender. 

1964 bis 1966     Übernahm Heinz Gensenmüller den Vorsitz nochmals. 

1964

Harry Poorten wurde Deutscher Meister mit der Mannschaft der "Gesellschaft Wilhelm Tell", mit den Tellkameraden Meyer, Anstötz und Vander.

1966

Ein Versuch mit dem Verband Deutscher Soldaten in Ratingen eine Standanlage mit 4 Bahnen gemeinsam zu benutzen scheiterte nach kurzer Zeit.

1967 bis 1973     Theo Velten übernahm den Vorsitz bis 1973 

1967 bis 1973

Das Pistolenschießen, das neben dem Luftgewehr- und Kleinkaliberschießen immer mehr an Bedeutung errang und auch im Kreis Düsseldorf von der Ges.Wilhelm Tell, den Polizisten (PSV) und Eisenbahnern (ESV) betrieben wurde, fand auf dem Gelände des ESV in Flingern statt. Nach und nach verdrängten die Pistolenschützen die Luftgewehr und KK-Schützen; es kam zu Austritten langjähriger verdienter Mitglieder.

04. November 1972

Das 75jährige Vereinsjubiläum beging die Gesellschaft im Rheinlandsaal des Hilton-Hotel in Golzheim. Es waren die Frauen der verstorbenen Kameraden Schmitz, Tappert, Cummerow und Gensenmüller anwesend.

Dezember 1972

Die Gesellschaft bildet mit der Post die "Schießsportgemeinschaft Post / Hubertus Düsseldorf". Ziel ist: 
     1. Die Förderung des Leistungssports für Lang- und Kurzwaffen. 
     2. Zusammenfassung der Leistungsspitze. 
     3. Die Breitenarbeit für den Schießsport im Allgemeinen für das Sportjahr 1973.

1974 - bis     heute führt Eberhard Pingel den Verein.

1974     Die Pistolenschützen üben jetzt auf dem Stand in Neersen

1976 - heute

Das Pistolenschießen wurde zu den Eisenbahnern in Neuss verlegt Mit vereinten Kräften wurde die Standanlage umgebaut, mit Schallschutzmaßnahmen versehen und mit einem schwenkbaren Kugelfang für die 25m Distanz ausgestattet. Bei weggefahrenem Kugelfang stand dann auch eine 50m Distanz zur Verfügung. Unglücklicherweise brannte der gerade fertiggestellte Stand ab. Das Feuer entstand durch letzte Arbeiten mit dem Winkelschleifer. Nun mußte der Aufbau von neuem beginnen.
     Das alljährliche Hubertusfest mußte wegen der finanziellen Belastung durch den Schießstandbau abgesagt werden. Ein geselliges Beisammensein fand auf dem Schießstand statt. 

1984 bis heute

Udo Gerdemann übernimmt das Amt des Sportwartes zunächst kommissarisch, er entwickelte sich aber dann zu einer wichtigen Stütze der Gesellschaft und betreut den sportlichen Betrieb bis heute mit vorbildlicher Aktivität.

1987

Kamerad Eberhard Pingel gibt einen kurzen Überblick über die 90 jährige Vereinsgeschichte, aus dem Anlaß des 90 jährigen Bestehens der Gesellschaft gibt es ein Martinsgansessen (Das nun jedes Jahr zur Jahreshauptversammlung dazu gehört). Er ehrt Harry Poorten, der 25 Jahre Mitglied der Gesellschaft ist. Er übergibt ihm einen Präsentkorb und spricht ihm Dank aus für seine vielseitige Tätigkeit im Verein, bester und erfolgreichster Schütze, Kassierer seit 1974, fleißigster Standbauer und Renovierer.

1989

Der Luftpistolenstand, auf dem Gelände des Restaurant Buchshausen, sollte geschlossen werden. Nach Verhandlungen mit der Polizei und der Zusicherung den Kugelfang zu erneuern wurde die Verantwortung für den Stand der Gesellschaft übertragen. Die Instandsetzung der Schießanlage wurde unter reger Teilnahme der Mitglieder erledigt. Hier zeigte sich deutlich, daß das Luftpistolenschießen um meisten Zuspruch findet. 
     Das Sportpistolenschießen rutschte immer weiter in Abseits und unsere einstige Stärke ist Vergangenheit geworden. 

1992

Der Pächter unseres langjährigen Vereinsdomizil "Buschhausen" in Oberrath benutzte den Schießstand als Abstellraum. Wir brauchten ein neues Vereinslokal und wurden in Lohausen vorübergehend unkompliziert aufgenommen. 

1993

Im Januar des Jahres begann der Trainingsbetrieb für die Luftpistole im Poststadion an der Dreherstraße. Am Dienstag dem 1. Juni 1993 fand das Einweihungsfest statt, bei dem auch die Frauen eingeladen waren. Es wurde ein Glücksschießen veranstaltet, bei dem alle Schützen und auch die Frauen die gleichen Gewinnmöglichkeiten hatten. Mit Sekt und einem gemeinsamen Abendessen in der Vereinsgaststätte wurden dieser Abend beendet. 

1995

Zum 75jährigen Geburtstag des Ehrenmitglieds Heinz Gensenmüller besuchte der Vorstand "Pingel, Krügler, Gerdemann und Poorten" den Kameraden in Schleiden/Gemünd und überreichte ihm die Ehrenmedaille für 70 jährige Mitgliedschaft im Deutschen Schützenbund und die besten Wünsche der Vereinskameraden.